| Vorwort: |
Die hier beschriebene Anleitung zur Installation des Laptops "Fujitsu/Siemens Celsius Mobile H"
wurde unter SuSE Linux 7.3 durchgeführt, sollte aber prinzipiell auch unter anderen
Linux-Distributionen möglich sein.
Speziell auf diese SuSE-Distribution ausgerichtete Einstellungen werden durch das Symbol Einige technische Daten des Gerätes (betrifft nur Hardware, die getesterweise von mir unter Linux funktioniert):
Zu weiteren technischen Daten des Gerätes sei an dieser Stelle auf die zugehörige Webseite des Herstellers verwiesen. |
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| Basisinstallation: |
Das Notebook wird ausgeliefert mit einer Dualinstallation von Windows 2000 oder NT.
Nachdem sich der Nutzer entschieden hat (für Win2000 :-) ) erfolgt eine Installation des
Systems auf einer primären Partition (ca. 4GB) der eingebauten Platte (30GB im Testgerät).
Somit bleibt noch genügend freier Platz auf dem Rest der Platte für den Pinguin. Nach dem Booten von der Linux-DVD/CD (F12 beim Bootvorgang drücken und dann den DVD-Schacht auswählen) sollte die Linuxgrundinstallation im Prinzip problemlos möglich sein, wenn man folgendes beachtet: Der mitgelieferte Kernel (
lilo: linux apm=off disableapic
Sicherheitshalber wurde für die Installation auch noch APIC ausgeschaltet.
Die Auswahl linux ist natürlich von der Distribution abhängig.
Unter Installation - Safe Settingsauszuwählen. Eine Auflösung von 1024x768 bei der Installation ist möglich! Hinweis: Sollte bei der Hardwareerkennung oder Abfrage der USB-Geräte bei der Installation diese hängen bleiben, so lag das sicherlich daran, daß man das Touchpad auf der Funktastatur berührt hat. Dieser Fehler tritt unter bestimmten Bedingungen auch bei dem neuen Kernel auf. Deswegen sollte man nach dem Booten Funk-Tastatur und -Touchpad erst wieder nach dem Starten des USB-Managers benutzen. Die Installation kann nun problemlos erst mal weiter durchschritten werden: Beispiel
Die Konfiguration des X-Servers sollte man an dieser Stelle noch nicht durchführen, da die Module für den X-Server von nVidia nicht auf dem Installationsmedium vorhanden sind. Hardwarekonfiguration bei Abschluß der Installation (wird bei SuSE autromatisch erkannt):
Somit ist der erste Teil der Installation durchlaufen, das System kann erst mal gestartet werden und als nächstes wäre ein neuer Kernel zu übersetzen. Für alle die über LAN mit dem Internet verbunden sind, bietet es sich an, den aktuellen Kernel auch von dort zu besorgen,. Vorher muß natürlich das Netzwerk konfiguriert werden. Als Alternative ginge natürlich auch Kernel von CD u.a. |
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| Netzwerkkonfiguration: |
Diese Einstellung ist distributionsabhängig.
Meist funktioniert es, wenn man in /etc/modules.conf
einträgt: alias eth0 8139too Dann besorgt man sich z.B. per dhcpcd vom DHCP-Server, eine IP-Nummer : depmod -a ifconfig eth0 /sbin/dhpcd eth0 oder man vergibt eine feste IP-Nummer mit dem Konfigprogramm der Distribution. Nun kann man sich den Kernel, z.B. mittels eines WebBrowsers für die Konsole, falls w3m installiert ist: w3m www.kernel.org herunterladen. |
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| Kernel übersetzen: |
Getestet wude die Installation mit dem Kernel 2.4.18.
Dazu Datei linux-2.4.18.tar.bz2 von kernel.org oder
einem Mirror laden und in das Verzeichnis /usr/src durch Aufruf
von: cd /usr/src mv linux linux.old tar xjf $DOWNLOADPATH/linux-2.4.18.tar.bz2 entpacken. Außerdem empfehle ich noch folgende Schritte: mv linux linux-2.4.18 ln -s linux-2.4.18 linux Anschließend in das Verzeichnis linux wechseln und durch Aufruf von: make menuconfig den Kernel konfigurieren. Wer der hier angegebenen Konfigurationsdatei vertraut, kann diese einfach laden und anschließend: make dep; make clean; make bzImage; make modules; make modules_install aufrufen. Natürlich kann man auch die einzelnen Punkte der Konfiguaration selber vornehmen, wichtig ist aber folgende Auswahl:
Weiterhin sollte der "nVidia Riva Frame-buffer support" höchstens als Modul, aber keinesfalls direkt in den Kernel compiliert werden, da erste Tests zeigten, daß beim Booten ein Modus aktiviert wird, den das Display nicht darstellen kann (Bild kippt). Die AGP-Unterstützung wurde ebenfalls deaktiviert. Zwar ist die AGP-Ansteuerung ab Kernel 2.4.18 für diesen Chipsatz möglich (im Gegensatz zu 2.4.17, wo sie sich nicht laden lies) aber im laufenden Betrieb blieb unter X das System oftmals hängen. Nach Löschen des Moduls lief das System stabil und die Geschwindigkeit ist wohl ausreichend schnell. Mit einer neueren Kernel-Version ist dieses Problem vielleicht behoben. Ob der X-Server die AGP-Unterstützung nutzt, kann man nach dem Start des X-Servers aus der /var/log/XFree86.0.log erfahren. Die Zeile (WW) NVIDIA(0): Failed to verify AGP usage zeigt, dass hier die Untestützung nicht genutzt wird. Ist sie aktiviert und der Rechner friert unter X oftmals ein, so sollte der Kernel, wie oben erwähnt, ohne "/dev/agpgart (AGP Support)" nochmals übersetzt werden. Nach dem Übersetzen findet man im Unterverzeichnis "arch/i386/boot" den neuen Kernel bzImage, der wie die Datei System.map aus dem Linux-Quellverzeichnis nach /boot gehört. Nun noch /etc/lilo.conf editieren (hier ein Beispiel), anschließend aufrufen: lilo und neu booten. Nun sollte auch die Funktastatur benutzt werden können. Falls nicht, so ist zu überprüfen, ob der "UHCI Alternate Driver" statt "UHCI" verwendet wird, also das Modul "uhci" und nicht "usb-uhci" geladen wurde: modprobe | grep uhci ( Mit dem Modul "usb-uhci" habe ich momentan noch Probleme, da zwar die externern USB-Anschlüsse und daran angeschlossene USB-konforme Geräte problemlos funktionieren, jedoch die als USB-Gerät angesprochene Funktastatur nicht. Wer das Modul totzdem braucht (z.B. für vmware-3.0) sollte sich mit mir in Verbindung setzen, da ich an einer gepatchten "usb-uhci"-Variante arbeite. Hardware,wie PC-CARD(PCMCIA)-Controller, serielle und parallele Schnittstellen, sollten jedoch jetzt problemlos funktionieren. Das jetzt der Sound nicht mehr geht, liegt daran, daß die ALSA-Module nicht zum Kernel passen und neu compiliert werden müssen. Doch dazu später mehr, erst folgt die Grafik: |
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| XFree86 4.xx: |
Die Installation von XFree86 wurde mit den neuen Paketen
XFree86-4.2.0 von SuSE durchgeführt,
sollte aber prinzipiell auch mit Version 4.0.3 und 4.1.0 funktionieren. Diese Pakete sollten entweder
durch die Grundinstallation oder der nachträgliches Einspielen der Pakete mittels "rpm" auf dem
System vorhanden sein:
Für die Installation eines beschleunigten X-Servers werden unbedingt die nur bei nVIDIA verfügbaren Pakete NVIDIA_KERNEL und NVIDIA_GLX benötigt. Wichtig: Die bei nVidia vorhandenen binären Pakete für spezielle Distributionen sind auf die Kernelversion abgestimmt, die bei dieser Distribution verwendet wird. Für den selbst installierten Kernel benötigen man aber unbedingt die Quellpakete. Deshalb empfehle ich den Download von: NVIDIA_GLX-1.0-x.tar.gz NVIDIA_kernel-1.0-x.tar.gz Zum Zeitpunkt der Erstellung $Date: 2003/03/04 12:21:49 $ dieses Dokuments waren folgende Versionen verfügbar: NVIDIA_kernel-1.0-2802.tar.gz NVIDIA_GLX-1.0-2802.tar.gz Anschließend sind die Pakete zu entpacken und zu installieren: tar xzf NVIDIA_kernel-1.0.x.tar.gz cd NVIDIA_kernel-1.0.x make cd .. tar xzf NVIDIA_GLX-1.0-x cd NVIDIA_GLX-1.0-x make Zur Konfiguration muß das File /etc/X11/XF86Config angepaßt werden. ( Deswegen findet man hier eine angepaßte Konfigurationsdatei. Diese also nach /etc/X11/XF86Config kopieren und ggf. die Einstellungen für außen angeschlossenen Monitor, zusätzliche Maus, Grafiktabletts, etc. einfügen. Weitere Konfigurationen für den nVidia-Treiber (z.B. TwinView) findet man in der mitgelieferten Dokumentation (README im Unterverzeichnis usr/share/doc des Paketes NVIDIA_GLX-1.0-x.tar.gz) oder als PDF-File bei nVidia. (das PDF-File ist zur Version 1.0-2313, trifft aber auch für die hier verwendete Version 1.0-2802 zu) Nun muß noch der X-Server gewählt werden. Unter cd /var/X11R6/bin ln -s /usr/X11R6/bin/XFree86 X Anschließend kann der erste Servertest durch Aufruf von startx erfolgen. Über mögliche Probleme unterrichtet das Logfile /var/log/XFree86.0.log. Zum ersten Test der OpenGL-Beschleunigung durch nVidia_GLX nehme man das Programm "gears". Beispielwert: bei voller Bildschirmauflösung 1600x1200x16 eine Rate von 102fps. Nicht schlecht für einen Laptop! Touchpad: Wer das soweit probiert hat, wird sicherlich merken, daß das Touchpad nicht wie gewünscht funktioniert! Dies liegt nicht etwa daran, daß ein falscher Treiber gewählt wurde, sondern daran, daß es ein Synchronisationsproblem zwischen dem Touchpad und dem HID-Treiber gibt. ( chmod 744 /etc/rc.d/celsiusHFix ändern und anschließend insserv -d /etc/rc.d/celsiusHFix aufrufen.) |
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| Sound einrichten: |
Hierzu benötigt man die ALSA-Treiber. Getestet wurde es mit
alsa-driver-0.5.12a.tar.bz2 von www.alsa-project.org.
Nun sind folgende Schritte durchzuführen: tar xjf alsa-driver-0.5.12a.tar.bz2 cd alsa-driver-0.5.12a export CFLAGS=-O2 ./configure --with-cards=maestro3 make make install ("export CFLAGS=" falls bash, unter tcsh "setenv CFLAGS ") Sollte das Konfigurationsprogramm der Distribution ( |
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| Infrarot und IrDA: |
# IrDA alias char-major-161 ircomm-tty alias tty-ldisc-11 irtty Unter START_IRDA="yes" IRDA_PORT="/dev/ttyS1" in der Datei /etc/rc.config. Hier wurde der IrDA-Port auf ttyS1 eingestellt, es sind natürlich andere Einstellungen möglich. Unter anderen Systemen ist der IrDA-Port mittels des Befehls /usr/sbin/irattach /dev/ttyS1 -s zu starten. |
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| Modem: | Mit dem eingebauten Winmodem gab es wenig Erfolg zu verzeichnen. Zwar lies sich eine Verbindung aufbauen, diese war jedoch weder stabil noch schnell. Wer ein Modem unter Linux auf diesem Laptop benutzen möchte, der wird leider nicht auf die Anschaffung eines zusätzlichen PCMCIA-Modems verzichten können. Das eingebaute Winmodem macht seinem Namen Ehre und läuft nur unter Windows und auch dort nur langsam... | |||||||||||||||||||||||
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APM und APIC, Bioseinstellungen:: |
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