Trotz der verlockenden Vorteile möchten wir unerfahrenen Personen vor einem vorschnellen Hantieren warnen. Das Netzteil stellt für die Bildröhre eine Spannung von über 10 000 Volt bereit und Glassplitter einer implodierten Bildröhre sind im Körper nicht durch Röntgen feststellbar. Zuerst schaut man sich die Rückseite, d.h. die Antennenbuchsen des Kofferempfängers an. Es wurden zwei verschiedene Grundtypen des "Junost" importiert. Eine Variante hat zwei getrennte Antennenbuchsen (VHF und UHF), eine neuere Variante nur eine gemeinsame Buchse für beide Frequenzbereiche.
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Es wird eine Antennenweiche (UHF/VHF) benötigt. Sie wird entsprechend Bild 1 zwischen Tuner und Antennenbuchse VHF geschaltet. Die Weiche wird in der Nähe des Tuners an einer vorhandenen Blechstrebe befestigt (Bild 2).Von der Hauptplatine wird das Abschirmblech (auf der Leiterseite) abgelötet und die Zinnbrücke zwischen der Basis des Transistors T8 und dem Widerstand R38 (KT8 im Schaltplan) entfernt (Bild 3). |
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Bei neueren Geräten mit nur einer Antennenbuchse wird keine zusätzliche
Antennenweiche benötigt. Die Antennenbuchse wird in Doppelfunktion
benutzt. ln disem Fall wird nur ein zusätzlicher Schalter mit zwei
Umschaltkontakten eingebaut. Er wird entsprechend den oben genannten Hinweisen
nach Bild 5 verdraht. Wer seinen Junost nur noch als Monitor betreibt
und auf den Femsehempfang ganz verzichtet, kann den Umschalter einsparen
und eine Antennenbuchse als Videoeingang direkt an Punkt 2 anschließen.
Der Anschluß eines Z1013 an einen Monitor wurde in der practic 1/88, Seite 31 beschrieben (Brücke E7 und Masse beim Z1013). |
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In Bild 6 ist die Bildschirmfläche mit Originalröhre und in Bild 7 mit einer 110° Bildröhre zu sehen. (Bem. practic 2/89) | 7 |