Umschaltbarer Zeichengenerator am Zl0l3
Für viele Zwecke ist es günstiger, abweichend vom üblichen
Computerdeutsch (Englisch), orthografisch richtig zu schreiben. Das betrifft
z.B. die Textverarbeitung oder Programme für die Ausbildung in Schule
und Beruf. Ein weiteres Einsatzfeld wäre die Fremdsprachenausbildung
mit abweichenden Buchstaben oder Schriften (kyrillisch, ungarisch, französisch,
...).
Beim Z1013 kann dieses Problem mit einem austauschbaren und umschaltbaren
Zeichengenerator einfach gelöst werden.
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Notwendig sind eine Schaltkreisfassung (24polig), zwei 10 kOhm-Widerstände,
ein einpoliger Umschalter und für jeden neuen Zeichensatz ein EPROM
(U2716).
Die Schaltkreisfassung wird bis auf PIN 18 und 20 huckepack auf den
Originalzeichengenerator (A44) aufgelötet. Die genannten PIN werden
freischwebend miteinander verbunden und mit 10 kOhm an + 5V gelegt.
Der Leitungszug von PIN 18 des A44 zum Kondensator C1,11 wird aufgetrennt
und von der Schaltkreisseite ebenfalls über 10 kOhm an + 5 V gelegt.
Mit einem Umschalter werden jeweils wahlweise PIN 18 des Originalzeichengenerators
oder PIN 18,20 des gesteckten Zeichengenerators an den Kondensator C1,11
und damit an Masse gelegt.
In Bild 1 sind die neuen Zeichen zu sehen.
Bild 2 zeigt die ausgetauschten grafischen
Symbole des Originalgenerators.
Der zweite Zeichengenerator kann natürlich auch aufgelötet
werden, läßt dann aber keinen Austausch zu.
Interessenten können mit einem EPROM zum Solidaritätsbasar
der Jugendmedien (siehe nachstehenden Beitrag) kommen und sich den
deutschen Zeichensatz brennen lassen.
Peter Berg/Uwe Rehn
practic 4/88